Bewerbungsanschreiben zu einem Stellenangebot

Erfahre Schritt für Schritt, wie Du ein individuelles, authentisches und überzeugendes Bewerbungsanschreiben erstellst.

Gute Voraussetzungen

Solltest Du eine oder mehrere Voraussetzungen noch nicht mitbringen, klicke auf die Dir fehlende und folge den Anleitungen.

Form

Formal ist das Bewerbungsanschreiben ein Geschäftsbrief. Für diesen gilt die Norm DIN 5008, welche Du einhalten solltest, insbesondere wenn Du Dich im kaufmännischen Bereich bewirbst. Zu beachten sind u. a.

  • Seitenränder: links 2,5 cm, rechts 2,0 cm
  • Telefonnummern: Vorwahl wird vom Rest durch ein Leerzeichen getrennt
  • taggenaues Datum (Jahresangabe vierstellig)

Außerdem sollte die gewählte Schriftart eine gut lesbare (ohne Serifen) mit der Mindestgröße 11 sein. Damit Absätze visuell nicht erschlagen, sollten sie nicht mehr als 9 Zeilen umfassen. Optisch voneinander abgesetzt werden sie durch eine Leerzeile.

Layout

Für die allermeisten Personaler zählt Struktur und Inhalt einer Bewerbung mehr als ein kreatives Design. Wenn Du Dich nicht für eine Position bewirbst, in der es um grafisches Können oder besondere Kreativität geht, konzentriere Dich also lieber auf überzeugende Inhalte als auf Farben und Formen. Schwarz auf Weiß reicht für eine inhaltlich überzeugende Bewerbung aus.

Absender

Im Briefkopf sollte Folgendes stehen:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

Empfänger

In folgender Reihenfolge gibst Du die Empfängerdaten an:

  1. Unternehmen mit Rechtsform
  2. Name der Personalverantwortlichen
  3. Anschrift

Ort, Datum

Das Datum sollte immer tagesaktuell sein. Das Wort „den“ wird inzwischen weggelassen.

Betreff

Die Betreffzeile ich das erste, was gelesen wird. Sie sollte Auskunft darüber geben, um was es in Deinem Schreiben geht. Das Wort „Betreff“ wird weggelassen. Die Betreffzeile wird fett gedruckt und sollte nicht mehr als zwei Zeilen umfassen. Bewirbst Du Dich auf eine ausgeschriebene Stelle, sollte der Betreff beinhalten, auf welche Position Du Dich bewirbst. Auch die Angabe einer Referenznummer hilft Lesern bei der richtigen Zuordnung. Angaben wie „m/w“ kannst Du weglassen.

Du kannst das besondere Interesse von Lesern wecken, indem Du z. B. persönliche Eigenschaften mit einfügst, die Du für die Position mitbringst. Dieses Attribut sollte Dich durch sein eher seltenes Vorkommen als Bewerber hervorheben. Vergleiche also Deine Liste mit persönlichen Eigenschaften mit den persönlichen Anforderungen in der Stellenbeschreibung. So könnte die Betreffzeile dann aussehen:

Bewerbung als gewissenhafte Sachbearbeiterin in Ihrem Einkauf

oder

Verstärkung Ihres Einkauf-Teams mit meinem Fokus auf das Wesentliche

Anrede

In den allermeisten Fällen machst Du mit der Standard-Anrede einen guten Eindruck. Sie ist seit vielen Jahren üblich. Wenn im Stellenangebot keine Ansprechperson im Unternehmen genannt ist, versuche sie in Erfahrung zu bringen. Mit Namen fühlen Menschen sich persönlich angesprochen. Achte auf die korrekte Schreibweise des Namens. So sehen mögliche Anreden aus:

  • Sehr geehrte Frau Dr. Meyer-Möller,
  • Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Anrede beginnt zwei Leerzeilen nach dem Betreff.

Du auf Du

Einige Unternehmen sprechen potenzielle Bewerber mit Du an. In diesem Fall kannst Du darauf eingehen, wenn es Dir gefällt. Du greifst damit die Unternehmenskultur auf und zeigst, dass Du zu ihr passt. Die Ansprechperson kann Du dann mit Vor- und Nachnamen anreden („Sehr geehrte Frau Vorname Nachname“). Und im weiteren Text verwendest Du dann statt Sie ein Ihr und Euch (groß geschrieben). Damit sprichst Du gewissermaßen die Menschen im Unternehmen an.

Der Inhalt

Das „Herz“ Deines Anschreibens gliedert sich in folgende Teile:

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss

Der Leser Deiner Bewerbung möchte sich bzw. mit seinem Unternehmen persönlich von Dir angesprochen fühlen, namentlich und inhaltlich. Wirklich überzeugend gelingt Dir das nur, wenn Du zumindest die Einleitung bei jeder Deiner Bewerbungen individuell verfasst. Noch besser verfasst Du jedes Anschreiben vollständig aufs Neue.

Damit Dein Anschreiben gelesen wird

  • Die Leser sind – zumindest noch in den meisten Fällen – Menschen. Und diese wollen sich angesprochen fühlen. Neben sachlogischen Argumenten zählt vor allem Emotionalität. Du solltest Dich bestmöglich auf den Adressaten und seine Interessen und Bedürfnisse einstellen, um ihn zu erreichen.
  • Dein Text muss prägnant sein, also sowohl kurz als auch aussagekräftig. Und das hängt wesentlich mit der Aufmerksamkeitsspanne von uns Menschen zusammen. Die ist aufgrund der täglich wachsenden Informationsflut über diverse Kanäle weiter am sinken. Wir entscheiden oft in Bruchteilen einer Sekunde, ob etwas für uns interessant und nützlich ist – oder nicht.
  • Vom Groben ins Feine, vom Wichtigen zum weniger Wichtigen. Die Hauptargumente Deiner Bewerbung sollten gleich zu Beginn genannt sein. Wenn das Interesse des Lesers geweckt ist, liest er weiter. Achte auch auf eine nachvollziehbare Logik im Aufbau Deines Bewerbungsschreibens.
  • Einfache Sprache ist eingängig und überzeugt. Kurze Sätze mit einer klaren, nachvollziehbaren Aussage, wenig oder gar keinen Fremdwörtern (oder Anglizismen 😉 machen Texte leicht verständlich. Floskeln sind wirkungslos!
  • Überlege Dir, welche zentrale Botschaft Du an den Leser überbringen möchtest: Ich bin einer der besten Kandidaten – laden Sie mich ein!

Persönliche Eignung

Und sei Dir bewusst, dass die meisten Personaler Deinen Lebenslauf vor dem Anschreiben lesen. Die Argumente Deiner fachlichen Eignung kennen Leser also bereits. Vielmehr möchten Personaler etwas darüber hinaus über Dich wissen, insbesondere

  • Deine Persönlichkeit
  • Deine Motivation für Deine Bewerbung für DIESE Position und DIESES Unternehmen
  • Deine Arbeitsweise
  • Deine Werte
  • Deinen möglichen Mehrwert für das beworbene Unternehmen

Das solltest Du vermeiden

  • Formulierungen oder ganze Sätze aus anderen Bewerbungen oder Vorlagen kopieren
  • Verwendung von Floskeln
  • schlichte Wiederholungen aus Deinem Lebenslauf (insbesondere die Nennung Deiner Tätigkeiten – diese Details gehören in den Lebenslauf)
  • eine schlichte Nennung bzw. Aufzählung Deiner persönlichen Eigenschaften ohne Kontext
  • Konjunktive (würde, könnte, sollte, hätte etc.)
  • Negativ-Formulierungen
  • Nennung Deiner „negativen“ Eigenschaften oder vermeintlichen Schwächen

Einleitung

Es gibt viele Möglichkeiten für den Inhalt Deiner Einleitung:

  • Bezug auf konkrete Gesprächsinhalte (z. B. aus einem Telefonat oder persönlichen Treffen)
  • Bezug auf eine Brücken-Person
  • Weshalb spricht Dich das Unternehmen als Arbeitgeber an?
  • Was spricht Dich im Stellenangebot besonders an?
  • Was kannst Du als Mitarbeiter Besonderes bieten?
  • Beantworte drängende Fragen, die sich aus Deinem Lebenslauf ergeben

Was Du weglassen solltest, sind auch hier Floskeln wie z. B.

  • …auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung…
  • …hiermit bewerbe ich mich…
  • …Sie suchen einen teamfähigen (o. a.) Mitarbeiter?
  • …ich erfülle die Anforderungen aus Ihrer Stellenanzeige…

Bezug auf ein Gespräch

Wenn Du mit dem zuständigen Personaler vorab ein Gespräch führst, telefonisch oder persönlich, hast Du einen tieferen Einblick in die offene Position und das Unternehmen. Du weißt, worauf es dem Arbeitgeber ankommt. Auf ein Detail kannst Du in der Einleitung Bezug nehmen, z. B. so:

„vielen Dank, dass Sie sich in unserem heutigen Telefonat die Zeit genommen haben, mir wichtige Fragen zu Ihrer offenen Position zu beantworten. Nun weiß ich, dass Sie besonderen Wert darauf legen, dass… Das ist mir ebenfalls ein Anliegen, weil…“

Bezug auf eine Brücken-Person

Üblicherweise kommt der Direkt-Bewerbung einer Kalt-Akquise gleich. Die Erfolgsquoten sind dabei eher gering. Wenn Du allerdings eine Person kennst, die auch Deinem Wunsch-Arbeitgeber oder sogar dem Personaler bekannt ist, kannst Du Dich vielleicht auf diese berufen. Das ist dann eine so genannte Warm-Akquise. Optimalerweise kennst Du einen Mitarbeiter, den Du im Anschreiben nennen darfst. So hast Du eventuell von einer internen Stellenausschreibung erfahren. Oder Du weißt durch diese vermittelnde Person, auf was es dem Unternehmen ankommt oder weshalb es ein guter Arbeitgeber ist. Greife in Deiner Einleitung ein oder zwei Details auf, die Dich und das Unternehmen verbinden.

Weshalb spricht Dich das Unternehmen als Arbeitgeber an?

Egal ob Du vorab ein Gespräch mit dem Personaler geführt hast oder eine Brücken-Person kennst oder keines von beiden, Du solltest Dir das beworbene Unternehmen sehr gut als Deinen neuen Arbeitgeber vorstellen können. In der Einleitung beantwortest Du die Frage weshalb. Das können scheinbar banale Dinge sein (Unternehmen ist in Deiner unmittelbaren Reichweite). Oder Du bist bereits Kunde oder Geschäftspartner gewesen. Oder deren Unternehmenskultur, Ziele, Produkte, Werte, Philosophie o. a. spricht Dich an. Recherchiere also vor Deiner Bewerbung ausführlich über Deinen Wunsch-Arbeitgeber.

Was spricht Dich im Stellenangebot besonders an?

Wenn Du ein Stellenangebot vor Dir hast, markiere Dir, was Dich (emotional) anspricht. Schau vor allem Details in der Beschreibung des Arbeitgebers und in den gefragten persönlichen Eigenschaften. Aber auch im Aufgabenprofil können Dir einzelne Tätigkeiten, Verantwortungen besonders auffallen, die Du gerne übernehmen möchtest. Vielleicht ist es auch eine eher seltene Kombination von Aufgaben, eine interessante Abwechslung oder ein gegebener Gestaltungsspielraum bei dieser Position.

Was kannst Du als Mitarbeiter Besonderes bieten?

Überlege Dir im Zusammenhang mit der angestrebten Position, weshalb Du besonders geeignet bist (oder sein könntest). Hast Du vielleicht besondere Kenntnisse, Fähigkeiten oder persönliche Eigenschaften, die gefragt sind? Weshalb könnte die Stelle genau Dein Ding sein? Es kann sich auch um scheinbare Kleinigkeiten handeln. Z. B. bringst Du persönliche Kontakte mit ein oder Kenntnisse der Konkurrenz. Wodurch könntest Du anderen Mitbewerbern eine Nasenlänge voraus sein?

Beantworte drängende Fragen, die sich aus Deinem Lebenslauf ergeben

Es gibt durchaus Lebensläufe, die für Personaler so drängende Fragen aufwerfen oder Zweifel hervorrufen, dass eine Einladung des Bewerbers nicht in Betracht kommt. Dann kann es sinnvoll sein, genau auf diese Bedenken im Anschreiben einzugehen. Beispiele hierfür:

  • längere oder häufige Bewerbungsphasen
  • andere berufliche „Lücken“
  • Burnout und andere Krankheiten
  • Auszeiten
  • häufiger Arbeitgeberwechsel
  • Bewerbung nach langjähriger Anstellung
  • mangelnde Berufserfahrung oder Qualifikation (Quereinsteiger)
  • Wohnort weicht vom künftigen Arbeitsort ab

Hauptteil

Beantworte hier die Frage, weshalb Du für die Position besonders geeignet bist. Auf Deine fachliche Eignung brauchst Du nicht mehr großartig einzugehen, da sie bereits aus Deinem individualisierten Lebenslauf hervorgeht (und die meisten Personaler den Lebenslauf vor dem Anschreiben ansehen). Gib im Anschreiben Argumente für die Einladung Deiner Person. Mache Werbung in eigener Sache. Es geht um Deine persönliche Eignung:

  • Stärken
  • Motivation
  • spezieller Mehrwert

Stärken

Deine Stärken sind Eigenschaften, die Dich auszeichnen und von anderen Bewerbern unterscheiden können. Du solltest jedoch nicht irgendwelche Deiner (sicher zahlreichen) Stärken aufzählen, sondern die passendsten zu den Herausforderungen der gewählten Position oder dem Arbeitgeber.

  • Welche Eigenschaften zeichnen Deine Persönlichkeit aus?
  • Worin bist Du besonders gut?
  • Welche Erfolge kannst Du für Dich verbuchen?

Damit Deine Stärken überzeugen, braucht es mehr als die reine Nennung. Stelle sie in einem Zusammenhang dar, einer konkreten Situation, die Du erlebt hast, einer Herausforderung, die Du gemeistert hast. Beschreibe Beispiele für den Einsatz Deiner Stärken. Orientiere Dich an der Frage: Woran kann Dein Umfeld (beruflich oder privat) erkennen, dass Du diese Stärken besitzt?

Deine Stärken kannst Du z. B. in einem Selbst-Coaching-Prozess herausfinden. HIER geht es zu den Übungen dazu. Auch der ProfilPASS kann Dir helfen, Deine Kompetenzen und Stärken zu erkennen und darzustellen.

Motivation

Hier geht es um das Warum, Deinen Antrieb für Deine Bewerbung. Die Motivation kann durchaus fehlende Qualifikation oder Berufserfahrung kompensieren. Motivierte Mitarbeiter sind immer noch selten. Und wer motiviert ist, arbeitet sich schneller und leichter in neue Aufgaben und Verantwortungen ein. Fragen, die Dich Deiner Motivation näher bringen:

  • Was bewegt Dich zu diesem nächsten beruflichen Schritt?
  • Was begeistert oder interessiert Dich am Aufgabenbereich?
  • Was spricht Dich am Stellenangebot besonders an und weshalb?

Spezieller Mehrwert

Falls Du in der Einleitung noch nicht darauf eingegangen bist, kannst Du es alternativ im Hauptteil. Überlege Dir, welche besonderen Vorteile Du Deinem neuen Arbeitgeber verschaffst. Deine Alleinstellungsmerkmale können ausschlaggebend für Deine Einladung sein. Ein besonderer Mehrwert für den Arbeitgeber kann entstehen durch:

  • Kontakte
  • Erfahrung bei Mitbewerbern
  • Spezialwissen
  • besondere Fähigkeiten
  • und anderes

Schluss

Im letzten Absatz kannst Du auf folgende Dinge eingehen:

  • möglicher Eintrittstermin
  • Diskretion
  • Gehaltsvorstellung
  • Bezug auf andere Stellenangebote im gleichen Unternehmen
  • Vorfreude auf ein gegenseitiges Kennenlernen

Möglicher Eintrittstermin

Vermeide Formulierungen mit „sofort“, da Du Dich damit möglicherweise unter Wert anbietest. Verwende lieber „kurzfristig“ oder gib ein konkretes Datum an. Wenn Du vor dem Antritt Deiner neuen Stelle noch einen Urlaub o. Ä. machen möchtest, berücksichtige dies und gib Deine Erreichbarkeit an.

Diskretion

Sofern Du Dich aus einer ungekündigten Anstellung heraus bewirbst, möchtest Du sicherlich nicht, dass Dein möglicher neuer Arbeitgeber Deinen derzeitigen kontaktiert, um mehr über Dich zu erfahren (das kommt durchaus vor). In diesem Fall bittest Du um diskrete Behandlung Deiner Bewerbung.

Gehaltsvorstellung

Wenn Du im Stellenangebot aufgefordert wirst, Deine Gehaltsvorstellung zu nennen, solltest Du an dieser Stelle des Anschreibens auch darauf eingehen. Tust Du das hingegen nicht oder nicht konkret mit Zahlenangaben, fehlt dem Arbeitgeber vielleicht ein wichtiges Detail zur Beurteilung Deiner Eignung – und berücksichtigt Deine Bewerbung deshalb nicht. Nenne Deine Gehaltsvorstellung z. B. so: „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 41.000 Euro Jahresbrutto inkl. gehaltsähnlicher Bestandteile. Letztere bieten durchaus Spielraum zur Verhandlung, da Sie häufig aus anderen Budgets gezahlt werden und Personaler hierfür extra Kompetenzen besitzen.

Bezug auf andere Stellenangebote im gleichen Unternehmen

Vielleicht hast Du mehrere interessante und auf Dich passende Stellenangebote im gleichen Unternehmen gefunden und möchtest Dich auf all diese bewerben. Ein Anruf beim Personaler bringt Dir Klarheit, ob Du mehrere (individuelle) Bewerbungen schicken sollst oder ein Vermerk in Deiner Bewerbung für die favorisierte Stelle ausreicht. So könntest Du z. B. schreiben: „Sollten Sie mich in einer anderen Position in Ihrem Unternehmen (z. B…) besser eingesetzt sehen, geben Sie gerne meine Bewerbung an die passenden Ansprechpartner weiter.

Freude auf ein gegenseitiges Kennenlernen

Wenngleich es eine Floskel ist, so gehört sie – ernstgemeint – nach wie vor an den Schluss eines Bewerbungsanschreibens: Die Freude über eine Antwort oder ein gegenseitiges Kennenlernen. Zu vermeiden sind „übergriffige“ oder eher unhöfliche Formulierungen wie:

  • Gerne höre ich von Ihnen.
  • Auf eine baldige Antwort freue ich mich.
  • Gerne überzeuge ich Sie…

Eine unverfängliche und gleichzeitig persönlich ansprechende Formulierung ist z. B.: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen freue ich mich.“

Grußformel

Die gängige Grußformel am Schluss eines kaufmännischen Anschreibens ist noch immer „Mit freundlichen Grüßen“ (ohne Komma), so gibt es DIN 5008 vor. Wenn man „Mit freundlichem Gruß“ schließt, wirkt es vielleicht geizig. Weniger formelle Grußformeln bieten sich in Abhängigkeit zur Unternehmenskultur an. Die Grußformel beginnt eine Leerzeile nach dem Fließtext.

Darunter kommt Deine Unterschrift, möglichst in blau, damit sie sich von der übrigen schwarzen Schrift abhebt. Bei elektronischen Bewerbungsanschreiben (als PDF), empfehle ich einen Unterschriftsscan einzufügen. Bei E-Mails entfällt die Unterschrift.

Unter Deine Unterschrift schreibst Du Deinen Vor- und Zunamen in Klarschrift (mit Computer). Auch dies leitet sich aus der DIN 5008 ab.

Alles klar?

Ja, ich habe mein Anschreiben fertig und möchte nun meine Bewerbung online versenden.

Nein, ich brauche persönliche Unterstützung.

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